The Sorting Box

1890 · Electric Sorter · Werk 570 von 1.871

The Sorting Box, 1890, Electric Sorter

An oak sorting box of twenty-six lidded compartments arranged in two rows, one brass lid sprung open by its electric catch with a single buff card lying in it, the other lids shut flat, a cord running from the box to the tabulator standing alongside, the card a plain buff pierced with round holes in a scattered pattern, the open lid and the card close to the lens, the box in dark oak with brass fittings, a census office lit by tall windows, the tabulator and its dials behind the box in soft focus.

Wofür es benutzt wurde
Die Sortierbox stand am Tabulator und legte die gezählten Karten gleich für den nächsten Durchgang zurecht. Sie war ein Kasten mit Fächern, jedes von einem federbelasteten Deckel verschlossen, den ein Elektromagnet verriegelt hielt. Schloss die Presse den Stromkreis, zog der Magnet seinen Anker, der Deckel sprang auf und blieb offen. Transportiert wurde nichts: Die Bedienung nahm die Karte aus der Presse, legte sie mit der rechten Hand in das offene Fach, klappte den Deckel mit einem Schlag der Hand zu und brachte mit der linken schon die nächste Karte unter die Presse. Martin schreibt 1891: "It is done much more quickly than it is described." Das Exemplar des Smithsonian von 1890 hat 26 Fächer in zwei Reihen.
Was daran neu war
Neu war, dass das Sortieren im gleichen Handgriff mitlief wie das Zählen. Truesdell nennt die Box ausdrücklich ein Zusatzgerät, "designed primarily as a supplement to tabulation"; ihre Verdrahtung ließ sich auf Merkmale legen, die man im nächsten Durchgang brauchte, auch auf solche, für die zwei oder mehr Spalten zusammen abgefragt werden mussten. Die Grenze war die Hand: Jede Karte musste einzeln eingelegt werden, und es gab weniger Fächer als Zählwerke. Eine selbsttätige Sortiermaschine bekam das Census Office erst bei der nächsten Volkszählung. Gegen Ende der Zählperiode von 1900 ließ die Hollerith-Gesellschaft zwanzig Stück für die zahlreichen Erntekarten bauen, nach Truesdell "rather crudely made" und häufig reparaturbedürftig. Der Type 70 Vertical Sorter folgte 1908.

Was die Quellen offenlassen: Die Zahl 26 steht beim Smithsonian und bei Donald Knuth; IBM nennt 24. Die Primärquellen - Hollerith 1889, Martin 1891, Truesdell 1965 - nennen überhaupt keine Zahl, sondern nur "numerous compartments" und dass es weniger Fächer als Zählwerke gab. Ob alle 1890 benutzten Boxen gleich viele Fächer hatten, ist nicht belegt.

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