The Interpreter Type 552

1937 · Card Printing · Werk 585 von 1.871

The Interpreter Type 552, 1937, Card Printing

A machine reading the holes in a card and printing along its top edge, a card emerging from the print station with a fresh line of small type across its upper margin, a stiff buff card with one corner cut, ruled into columns with the digits 0 to 9 printed down each column, rectangular holes punched in a scattered pattern, the emerging card close to the lens, the type wheels and the ribbon behind in soft focus, the machine in grey enamel, a machine room lit by pendant lamps.

Wofür es benutzt wurde
Der Interpreter druckte auf die Lochkarte, was ihre Löcher bedeuten, damit ein Mensch sie lesen konnte. Der Type 552 war die Ausführung für Buchstaben und Ziffern. Er las in einem Durchlauf bis zu 60 Spalten und druckte sie in eine, auf Wunsch in zwei Zeilen auf die Karte; mit zwei Durchläufen ließen sich alle 80 Spalten erfassen. Er schaffte 60 Karten in der Minute. Die gedruckten Zeichen sind breiter als die Kartenspalten und stehen deshalb nicht über ihnen. Gebraucht wurde die Maschine für Karteien, in denen Menschen von Hand nachschlugen.
Was daran neu war
Neu war der Buchstabe beim Interpreter; beim Lochen druckte IBMs alphabetischer Druck-Locher Type 34 schon 1936 Buchstaben auf die Karte. IBMs eigenes Handbuch von 1935/36 kennt nur numerische Interpreter: den Type 550 mit 45 Spalten und 75 Karten in der Minute und den Type 551 für den Scheckdruck mit 60 Karten in der Minute, besonderer Nadelschrift und selbsttätig gesetzten Sternchen, die freie Stellen im Dollarbetrag entwerteten. Der eigentliche Punkt liegt darin, warum es diese Maschinengattung überhaupt gab: Die Lochkarte war für ihre eigenen Benutzer unlesbar. Eine Karteikraft kann Löcher nicht lesen. Es brauchte also eine eigene Maschine, die das Maschinenformat zurück in Schrift übersetzt, und zwar langsamer, als die Tabelliermaschine die Karten verarbeitete.

Was die Quellen offenlassen: Das Jahr 1937 ließ sich nicht belegen. Die Columbia University datiert den Type 552 auf 1946 und stützt sich auf das IBM-Handbuch Form 22-3178-3 von 1946; das Computer History Museum datiert sein Ausstellungsstück auf "um 1946". In IBMs Handbuch von 1935/36 kommt der 552 nicht vor.

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