The Railway Waybill

1935 · Freight Accounting · Werk 591 von 1.871

The Railway Waybill, 1935, Freight Accounting

Punched cards standing in a rack divided by plain tabs, a printed waybill clipped beside them with its ruled boxes and small headings, a sorting table with cards laid out in the shape of a branching network of lines, cards with one corner cut ruled into columns with the digits 0 to 9 printed down each column and rectangular holes punched in a scattered pattern, the laid-out cards close to the lens, the rack and the office behind in soft focus, a railway freight office lit by daylight from a tall window.

Wofür es benutzt wurde
Der Frachtbrief war das Papier, nach dem eine Bahn ihre Frachtsendungen abrechnete, und seit den 1920er Jahren wanderte diese Abrechnung aus den Bahnhöfen in zentrale Büros. A. J. Moran beschrieb 1930 auf der Jahrestagung der Railway Accounting Officers Association, wie das auf seiner Bahn seit sieben Jahren lief: Die Frachtbriefe wurden zunächst auf Tarif und Rechnung durchgesehen und dann ins Büro geschickt. Dort wurde für jeden Frachtbrief eine Karte gelocht, mit Frachtbriefnummer, Rechnungsnummer, Fracht samt Auslagen und vorausbezahltem Betrag. Aus den Karten druckte die Tabelliermaschine den täglichen Eingangsbericht für die Hauptverwaltung. Bezahlte Posten wurden aus der offenen Kartei gezogen, und ein Gang-Punch lochte das Zahlungsdatum ein.
Was daran neu war
Neu war nicht das Rechnen, sondern die Verlagerung: Die Abrechnung verließ den Bahnhof. Wie weit das 1930 gediehen war, zeigt die Umfrage, über die Moran berichtete: Ein Fragebogen ging an 38 große Bahnen Nordamerikas; 20 arbeiteten nach einem Zonen- oder Büroplan, und davon 16 mit Lochkarten und Tabelliermaschinen, vier mit anderen mechanischen Mitteln. Moran nannte auch die Grenze: Unter 40.000 Posten in einem Büro lohne sich der Lochkartenplan nach seiner Auffassung nicht. Der Widerhaken steht in seinem eigenen Vortrag: Bahnen, die nicht nach dem Kartenplan arbeiteten, hielten dagegen, der Stationsvorsteher kümmere sich mehr um offene Posten, wenn er die Soll- und Habenseite seiner Station selbst aufbauen müsse. Moran entgegnete, die Verantwortung des Vorstehers sei so oder so dieselbe.

Was die Quellen offenlassen: Die belegbare Eisenbahnliteratur zu Lochkarten liegt 1929 bis 1933; für 1935 wurde in Railway Age nichts Einschlägiges gefunden. Karten- oder Frachtbriefmengen je Jahr für eine namentlich genannte Bahn in den 1930er Jahren wurden nicht gefunden; die gefundenen Mengenzahlen betreffen die Wagenabrechnung, nicht die Frachtbriefabrechnung.

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