Several thousand punched cards spread across a machine room floor in complete disorder, a few still in loose blocks, an overturned card tray on its side, a diagonal pencil stripe visible across the ends of some blocks, cards with one corner cut ruled into columns with the digits 0 to 9 printed down each column and rectangular holes punched in a scattered pattern, the nearest cards close to the lens on a grey linoleum floor, the scatter receding into soft focus, fluorescent light from above.
Wofür es benutzt wurde
Ein Kartenstapel war ein Programm oder eine Datei, und seine Reihenfolge war Teil der Information. Fiel er zu Boden, war nicht das Papier beschädigt, sondern die Ordnung. Dagegen gab es zwei Mittel. Das erste war eine Nummer in den Spalten 73 bis 80 jeder Karte: Frank da Cruz (Columbia University) schreibt, die meisten "serious applications (as opposed to student jobs)" hätten dort Sequenznummern gestanzt. Das zweite war der Lochkartensortierer, der die Karten nach dem Inhalt einer Spalte in Fächer verteilte — "a more common application for the sorter was to put a dropped card deck back in order". Wer keine Nummern hatte, zog nach dem Bericht von Peter Grant (März 2010) mit Filzstift Schrägstriche über die Oberkante des Stapels.
Was daran neu war
Neu war kein Gerät, sondern dass die Karten ihre eigene Wiederherstellung mittrugen. Die acht Spalten 73 bis 80 waren frei, weil die Kartenleser der IBM 704, 709, 7090 und 7094 nur 72 Spalten einlasen — so der frühere IBM-Kundeningenieur Russ Holsclaw (29. Januar 2003), der die Sequenznummer dort "deck-dropping insurance" nennt. Eine Schwäche der Maschine wurde zum Platz für die Versicherung. Grants Schrägstrich leistete weniger, als die Erzählung verspricht: Er stellt die Ordnung nicht wieder her, sondern senkt "the number of possible arrangements from n-factorial to something that just might be manageable". Und das Gegenmittel konnte selbst vernichten. Ted Powell (Dezember 2006) gibt die bekannte Geschichte eines Operators wieder, der einen fallengelassenen Karton ungefragt durchsortierte: "Up until that point, the box had contained a sample of random numbers."
Was die Quellen offenlassen: Die Jahreszahl 1950 ist nicht belegt: Columbia datiert das Wiedersortieren auf die 1960er und 1970er Jahre; die Nummern in Spalte 73 bis 80 führt Holsclaw auf die Kartenleser der 704 zurück. Wie lange das Wiederherstellen eines Stapels dauerte, nennt keine eingesehene Quelle. Die drei Zeitzeugenaussagen stehen als namentlich und datiert gezeichnete Zuschriften auf der Columbia-Seite, nicht als Recherche des Autors.