A long fine nickel wire coiled loosely around a rectangular open frame like a skein of yarn, many turns spaced evenly along the frame, a small coil of enamelled copper wire wound around the nickel wire at each end where it enters and leaves, small pads of grey felt clamping the wire at each end as dampers, the frame of plain bare metal, seen close so the coiled wire and its damping pads fill the frame, a single soft light from behind picking out each turn of the nickel wire as a thin bright line, the frame alone against pure black.
Wofür es benutzt wurde
Hier trat Nickeldraht an die Stelle des Quecksilbertanks. Nickel ändert im Magnetfeld seine Länge; das genügt, um einen Schallimpuls in einen Draht zu schlagen und ihn am anderen Ende wieder in Strom zu verwandeln. Entwickelt wurde das bei Elliott Brothers in Borehamwood und im Oktober 1951 veröffentlicht (R. Millership, R. C. Robbins, A. E. De Barr, British Journal of Applied Physics 2, S. 304). Der erste Rechner damit war Elliotts "Nicholas": Nach der Computer Conservation Society wurde er Anfang 1952 entworfen und im Dezember 1952 fertig, und es blieb bei einem Stück. Sein Hauptspeicher hielt 1.024 Wörter von 32 Bit in 64 langen Leitungen, dazu fünf kurze Leitungen von je 32 Bit als Register, bei einer Ziffernperiode von drei Mikrosekunden. Jede Leitung war eine lose gewickelte Spirale aus Nickeldraht über einer Aluminiumplatte von 18 Zoll Seitenlänge; 65 solcher Platten standen in einem Schrank von etwa sechs Fuß Höhe.
Was daran neu war
Neu war ein Laufzeitspeicher aus Draht: kein Quecksilber, kein beheizter Stahltank. Die Computer Conservation Society formuliert den Vergleich nüchtern: "Nickel delay lines were more robust and cheaper per bit than the mercury delay line technology" — gegenüber dem Röhrenspeicher dagegen "more robust and more reliable ... but more expensive per bit". Der Widerhaken steht in der Beschreibung von Nicholas: Die 65. Leitung speichert nichts. Sie steuert einen Haupttaktgeber, "in order to minimise the effects of temperature variations on the effective time-delay of the memory lines". Die Temperaturregelung war nicht abgeschafft, sondern vom Heizmantel in eine Regelschleife gewandert. Dazu kam der Preis der Sparsamkeit: Die Zusammenfassung der Leitungen zu Schleifen spart Schaltungen und kostet Zeit — die mittlere Zugriffszeit beträgt 64 Wortzeiten statt der möglichen acht.
Was die Quellen offenlassen: 1951 ist das Jahr der Veröffentlichung, nicht des Einsatzes; der erste Rechner mit Nickelleitungen wurde im Dezember 1952 fertig. Die Drahtlänge der Elliott-Leitungen nennt keines der eingesehenen Dokumente. Zum Ferranti Pegasus widerspricht sich die Computer Conservation Society: ein Dokument nennt "steel wire acoustic delay lines", ihr Glossar eine "nickel delay line". Der Aufsatz von 1951 lag hinter einer Schranke.