The Piecework Rate

1958 · Assembly Payment · Werk 624 von 1.871

The Piecework Rate, 1958, Assembly Payment

A core-memory assembly bench at the end of a shift in 1958, in the foreground a finished square memory frame about fifteen centimetres on a side strung with a fine mesh of copper wires and tiny dark ferrite rings, beside it a wooden tray holding a short stack of identical finished frames, a row of pencil tally strokes in groups of five on a small blank card clipped to the tray, a threading needle, tweezers and a magnifier lamp on the worn bench top, a woman's hands in a cotton work smock laying one more frame on the stack, further benches and lamps in soft focus behind.

Wofür es benutzt wurde
Der Stücklohn gehört zur Frage, wie die Verdrahtung der Kernspeicherebenen organisiert und bezahlt wurde. Bei Rosner und anderen berichtet ein IBM-Ingenieur über eine spätere Form dieser Arbeit: Frauen und Männer mit eingeschränkter Beweglichkeit zogen die Lesedrähte zu Hause ein, unter Vertrag, und ein Kurier brachte und holte die Speicherebenen jeden Tag. Es seien überwiegend Mütter von Schulkindern gewesen, die die Ebenen verdrahteten, während die Kinder in der Schule waren.
Was daran neu war
Neu war hier keine Vorrichtung, sondern eine Arbeitsform: Ein Kernteil des Digitalrechners wurde als Heimarbeit vergeben. Das Material kam ins Haus, das fertige Stück wurde abgeholt. Das ist der Zuschnitt des Verlagssystems, wie es im 19. Jahrhundert in Weberei und Nadelgewerbe üblich war, angewandt auf das neueste Gewerbe seiner Zeit. Der Widerhaken: Diese Form hing an dem Rest Handarbeit, den die Maschinen übrig ließen. Nach einem Ingenieur bei Rosner und anderen zogen Maschinen die X- und Y-Drähte ein, der schräg verlaufende Lesedraht aber blieb Handarbeit. Nach Bashe und anderen, zitiert vom Computermuseum der Universität von Amsterdam, sank die Zeit für eine Ebene mit 64 mal 64 Ringen von etwa 25 Stunden auf 12 Minuten, als Maschinen das Einziehen übernahmen.

Was die Quellen offenlassen: Ein Stücklohnsatz für diese Arbeit ist in den eingesehenen Quellen nicht belegt, und auch die Jahresangabe 1958 ließ sich nicht bestätigen. Die Heimarbeit ist nur aus einer Quelle bekannt, Rosner u. a. 2018, deren Literaturangabe zu dieser Stelle unvollständig ist und nur „Edward Boyd. 2017.“ lautet. Dies ist der dünnste Eintrag dieses Laufs.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Parallel zuPay Day1885Dieselbe Lohnform in beiden Bildern: Der Lohn hängt an der Zahl fertiger Stücke und nicht an der Zeit. Es gibt keinen Beleg, dass die eine Fertigung sich an der anderen orientiert hat - nur, dass die Form zweimal dieselbe ist.
  2. Parallel zuThe Wiring Room1955Die Preistafel hängt an der Wand des Raums, in dem gefädelt wird. Das eine Werk zeigt die Arbeit, das andere, wonach sie bezahlt wird.

Zum Weiterlesen