The Card Imprinter

1960 · Manual Carbon Slip Imprinter · Werk 748 von 1.871

The Card Imprinter, 1960, Manual Carbon Slip Imprinter

A manual imprinting device of 1960 on the teak counter of a hotel reception in Canada, flat and oblong, thirty-three centimetres long, seventeen wide and twelve high, its base black and grey with a flat bed of bare aluminium, across the bed a low wedge-shaped carriage hood with a handle on two side rails, under the carriage a paper slip of several thin layers at a flat angle, its lowest layer a dark carbon sheet hanging out at the side, a hand in a green jacket sleeve pulling the carriage, under the counter a wire wastepaper basket holding crumpled dark carbon sheets, warm light from a counter lamp on the right.

Wofür es benutzt wurde
Der Kartendrucker war das Kassengerät des Händlers: Die geprägte Karte kam in den Rahmen, ein Formularsatz darüber, der Bügel wurde einmal darübergezogen, und Name und Kontonummer standen durchgedruckt auf mehreren Blättern. Das National Museum of American History beschreibt ein solches Gerät, Modell 925 NE5 aus Kanada: Es erlaubte Händlern, "to transfer account information from the raised name and account number on cards" auf mehrere Blätter "for accounting by the retailer, bank and customer with speed and accuracy". Das Museum datiert das Stück auf 1960 bis 1990 und nennt Citicorp Establishment Services als Hersteller und Nutzer; die Maße gibt es mit 12,7 mal 33,02 mal 17,78 Zentimeter an. Der Belegsatz ging an Händler, Bank und Kunden.
Was daran neu war
Der Rahmendrucker selbst war keine Neuerung — Prägeplatten und Abdruckgeräte gab es seit den 1920er Jahren, siehe Werk 736 —, und das Smithsonian datiert sein Exemplar auf 1960 bis 1990, in der Beschreibung auf um 1960. Neu war das Material der Karte: Mobile Transaction nennt die Karte von American Express aus dem Jahr 1959 die erste aus Kunststoff und schreibt, frühere Zahlkarten seien aus Pappe gewesen; erst die geprägte Schrift der Kunststoffkarte habe den Abdruck auf Durchschreibebelege möglich gemacht. Der Widerhaken: Mobile Transaction schreibt, einzelne Läden nutzten den Flachbettdrucker noch heute als Rückfallebene.

Was die Quellen offenlassen: Die Museumsangabe beschreibt ein Einzelobjekt und sagt nichts darüber, wer den Rahmendrucker zuerst baute.

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