Trevithick's compact high-pressure engine, cylinder embedded in the boiler shell, exhaust discharging straight to the air through a short pipe.
Wofür es benutzt wurde
Am 21. Februar 1804 zog eine Hochdruckmaschine auf Rädern zehn Tonnen Eisen in fünf Wagen und siebzig mitfahrende Männer vom Eisenwerk Penydarren zum Kanal bei Abercynon. Trevithick schrieb am Tag darauf, die Strecke sei "above 9 miles", gefahren in vier Stunden fünf Minuten, die Maschine sei im Arbeiten "nearly 5 miles pr hour" gelaufen und habe zwei Zentner Kohle verbraucht. Anlass war eine Wette über 500 Guineen unter den Eisenherren von Merthyr; über die Rollen der Beteiligten widersprechen sich die Quellen. Dieselben Kessel arbeiteten sonst ortsfest, etwa als Pumpmaschinen.
Was daran neu war
Watts Maschinen arbeiteten kaum über Atmosphärendruck. Ein Bericht von 1803 nennt für gewöhnliche Maschinen, auch Watts, selten mehr als 5 Pfund je Quadratzoll, für Trevithicks Maschinen "sometimes equal to 60 pounds". Hoher Druck ohne getrennten Kondensator hieß: viel Leistung in wenig Maschine, klein und leicht genug, um sich selbst zu bewegen. Zeitgleich baute Oliver Evans in Philadelphia Hochdruckmaschinen; wer zuerst war, lässt sich nicht sauber entscheiden. Der Preis war schon bezahlt: am 8. September 1803 zerriss in Greenwich der Kessel einer Trevithick-Maschine, nach dem zeitgenössischen Bericht waren drei Männer sofort tot und drei weitere schwer verletzt, zwei davon ohne Aussicht. Und die Lokomotive von 1804 war zu schwer für die gusseisernen Schienen - ob die Wette je ausgezahlt wurde, ist nicht bekannt; sie endete als ortsfeste Maschine am Hammer des Werks.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.