A low card sorter with thirteen open pockets along its length, cards flicking into the pockets at speed, a column selector dial at the operator's end, uneven stacks growing in the pockets, a stiff buff card with one corner cut, ruled into columns with the digits 0 to 9 printed down each column, rectangular holes punched in a scattered pattern, the nearest pocket and its cards close to the lens, the row of pockets receding into soft focus, the machine in grey enamel, a machine room lit by pendant lamps.
Wofür es benutzt wurde
Der Sortierer ordnete Lochkarten nach einer einzigen Spalte. IBM beschreibt ihn 1936 als Horizontal Sorter (Type 80). Er lief mit 225 oder 400 Karten in der Minute je sortierter Spalte, je nach Bauart. Dreizehn Fächer nahmen die Karten auf: zwölf für die zwölf Lochstellen einer Spalte und eines für Karten, die in der geprüften Spalte kein Loch haben. Jedes Fach fasst etwa 800 Karten, und ist eines voll, hält die Maschine an und wartet. Eine fünfstellige Nummer verlangt deshalb fünf Durchläufe: Man beginnt bei den Einern und legt zwischen den Läufen die Fächer in der richtigen Reihenfolge wieder in den Einzug.
Was daran neu war
Neu war bei IBM die Bauform, nicht das Verfahren. Das stellenweise Sortieren stammt von Hollerith. Die ältere Form war der senkrechte Sortierer, und Martin Campbell-Kelly berichtet, er habe wegen des Bückens beim Herausnehmen der Karten den Namen back-breaker bekommen und sei bei den Bedienerinnen unbeliebt gewesen; die waagerechte Bauform von Powers sei weniger ermüdend gewesen, und C-T-R habe Anfang der 1920er Jahre einen waagerechten Sortierer mit 400 Karten in der Minute nachgeschoben. IBMs eigene Chronik verzeichnet für 1925 die Einführung der waagerechten Sortiermaschine. Die Neuerung betraf also den Rücken und den Wettbewerb. Und die schnellste Maschine im Saal blieb an den langsamsten Teil gebunden: Sobald ein Fach etwa 800 Karten fasste, hielt sie an und wartete auf einen Menschen.
Was die Quellen offenlassen: Das Jahr 1936 ist nicht belegt: IBMs eigene Chronik datiert die waagerechte Sortiermaschine auf 1925. Auch die Geschwindigkeiten gehen auseinander: IBMs Handbuch von 1936 nennt 225 oder 400 Karten je Minute, die Columbia University für den Type 80 Modell 1 450 und für Modell 2 250 Karten je Minute.